Das Wichtigste über den Studiengang M.A. "Komplexes Entscheiden" auf einem Blick.
Saturday, May 16, 2015
Aktuell keine Posts und Neuigkeiten
Der Blog wird aktuell nicht gepflegt, Kontakt zu Studierenden des Master ist am besten über Facebook möglich. Es gibt dort zwei Gruppen, einfach nach "Komplexes Entscheiden (Professional Public Decision Making)" suchen.
Friday, June 20, 2014
Upps...Post Teil 2 zu Bewerbung WiSe 2014/2015 verspätet
Moin,
der zweite Teil der Informationen zur Bewerbung WiSe 2014/2105 folgte bisher nicht, dies sei entschuldigt wegen der Erledigung etlicher anderer Aufgaben.
Was kann noch ergänzt werden?
der zweite Teil der Informationen zur Bewerbung WiSe 2014/2105 folgte bisher nicht, dies sei entschuldigt wegen der Erledigung etlicher anderer Aufgaben.
Was kann noch ergänzt werden?
- Der Master ist relativ jung und entwickelt sich immer weiter und wird tatsächlich verbessert. Die Seminarplanung und allgemeine Planung hat dazu geführt, dass das Profil vom Master deutlicher wird.
- Wir sind anders als andere PE/PEP/PEPL-Studiengänge. Interdisziplinär sind alle diese Studiengänge, die beteiligten Fächer gleich oder ähnlich und alle sind die "bunten Hunde" an ihren Unis - ABER: Wir haben einen Kernbegriff mit dem Entscheiden und eine praktische Ausrichtung (s. Blogpost: http://kebremen.blogspot.de/2014/01/pep-konferenz-in-hamburg-november-2013.html)
- Die Abschlussarbeiten zeigen, dass Komplexes Entscheiden vielfältig und spannend ist. Bildungs-, Finanz, Digitalthemen, aber auch Fragen der Umwelt und Entwicklungspolitik werden und wurden behandelt.
- Wir Studenten haben unterschiedliche Hintergründe und so ist jeder neuer Jahrgang anders im Vergleich zu den vorherigen sowie späteren Jahrgängen und zugleich sind die Jahrgänge in sich sehr bunt.
Monday, May 19, 2014
Bewerbung WS 2014/2015! Kurze Infos Teil 1
Moin,
zum 15.06. ist noch Zeit sich zu bewerben für den Master und es schadet nicht die einen oder anderen Infos hier bereit zu stellen. Also, Infos Teil 1!
Das soll es für den Moment sein, weitere Infos (Grundidee des Studiengangs, bisherige Entwicklung, so was oder was ähnliches) folgen diese Woche.
Sonnige Grüße!
zum 15.06. ist noch Zeit sich zu bewerben für den Master und es schadet nicht die einen oder anderen Infos hier bereit zu stellen. Also, Infos Teil 1!
- Die Internetseite vom Studiengang kennt ihr garantiert schon, wenn nicht: http://www.make.uni-bremen.de/ - Hier sind viele nützliche Informationen für alle Studis und Kontaktadressen.
- Die formalen Informationen findet ihr in der Datenbank Studium der Uni Bremen: http://dbs.uni-bremen.de/sixcms/detail.php?id=23100&template=fach_neu - Die Formalia bei der Bewerbung zu beachten, ist doch sehr zu empfehlen, denn wenn ihr deswegen abgelehnt werdet, ist das für euch sowie den Studiengang schade.
- Es gibt auch eine Broschüre zum Studiengang: http://dbs.uni-bremen.de/sixcms/media.php/33/Komplexes_Entscheiden_MA_Umschlag.pdf
Das soll es für den Moment sein, weitere Infos (Grundidee des Studiengangs, bisherige Entwicklung, so was oder was ähnliches) folgen diese Woche.
Sonnige Grüße!
Sunday, January 12, 2014
PEP-Konferenz in Hamburg, November 2013
European
PEP Conference 2013
PEP,
was ist das und was haben wir da gemacht? Es ist die
Abkürzung für den gleichnamigen interdisziplinären
Masterstudiengang Politics, Economics and Philosophy der Universität
Hamburg. Die PEP-Studenten richteten dieses Jahr eine Konferenz aus
und luden dafür Studenten sowie Lehrende anderer interdisziplinärer
Studiengänge nach Hamburg ein. Vom 22. bis 24.11.2013 konnten wir
hier viel lernen über andere interdisziplinäre Studiengänge à la
PEP, PE,MAKE, PPE, EELP, PLEP, EFP, usw. sowie deren Curricula,
Lehrformen und ähnliche Aspekte (Die Links sind nur eine Auswahl von Studiengängen, eine Gesamtübersicht über die in Hamburg vertretenen Studiengänge ist auf folgender Seite zu finden: (toter Link, wurde entfernt).
Zunächst
wurde deutlich, welches Potenzial diese vielen unterschiedlichen
Studiengänge bieten. Alle teilen den Aspekt der
Interdisziplinarität, jedoch in den Details sind die Unterschiede
und Besonderheiten zu finden. Deutlich wurde aber auch, dass wir
ähnliche bis gleiche Probleme teilen. Interdisziplinarität steht in
den Programmen, es stellt sich die Frage, wie sie gelebt wird und von
wem. Entsprechen z. B. die Curricula den selbst gestellten Ansprüchen
und können wir als Studenten davon sprechen interdisziplinär zu
studieren bzw. studiert zu haben? Der mitunter auftretende Wunsch
nach mehr disziplinärer Spezialisierung wurde z. B. auch diskutiert
genauso wie die Forderung nach mehr interdisziplinärer
Zusammenarbeit von Studenten und Lehrenden.
Letztlich
lässt sich aber feststellen, dass die positiven Aspekte eindeutig
überwogen und alle die Möglichkeiten und Potenziale, vor allem im
Vergleich zu disziplinären Studienangeboten, schätzten. Es spielte
hier keine Rolle, welche Fachrichtung bzw. Fachbereich für die
Organisation des jeweiligen Studiengangs hauptverantwortlich ist. Ein
Grund für die positive Wertung mag unser Exoten-Status sein: An
unseren Heim-Universitäten sind wir auf jeden Fall etwas Besonderes
und in ganz Deutschland gibt es nur ca. zehn interdisziplinärer
Studiengänge mit einem derartigen Angebot.
Der
Austausch unter den deutschen Studenten half uns folglich sehr
Stärken und Schwächen des MAKE aufzudecken. Gespräche mit den
Studenten aus dem Ausland (Russland, Italien, England, Schweiz,
Frankreich) machten zudem andere Aspekte deutlich: Es lohnt sich
genauer zu betrachten, was dort und wie gelehrt wird. Anders gesagt:
die „kochen auch nur mit Wasser“, und in manchen Teilen sind
viele deutsche Studiengänge dieser Art sogar besser aufgestellt.
Dies war umso überraschender, als dass viele der Universitäten dort
Elitestatus genießen (z. B. Turin, Moskau und Aix-Marseille) und
nicht nur deswegen einen ziemlich guten Ruf haben.
Verstecken
müssen wir uns wahrlich nicht, unser Studiengang ist im Vergleich zu
manch anderen Angeboten, aber auch einzeln betrachtet, gut bis sehr
gut aufgestellt. Es gilt vielmehr das eigene Profil herauszustellen,
und nachhaltig zu stärken. Zusätzlich ist jedes dieser
Studienangebote für sich einzigartig und deshalb können wir von den
anderen nur lernen und umgekehrt. Genau dieser Austausch fand in
Hamburg bei dieser exzellent organisierten Konferenz statt, bei
vielen Diskussionen in und außerhalb von Workshops und gemeinsamen
Runden. Es war eine Freude teilgenommen zu haben und die eigenen
Erfahrungen in einem interdisziplinären Studiengang mit
Gleichgesinnten teilen und zu diskutieren zu können.
Was
können wir abschließend für unseren MAKE feststellen?
Es ist
gut, dass wir den Begriff des Entscheidens als Grundorientierung
haben. Er macht das Profil und den Gegenstand des Studiengangs aus,
unterscheidet uns somit von vielen anderen interdisziplinären
Studiengängen ohne einen solchen oder ähnlichen Begriff. Wir
arbeiten zudem im Vergleich zu anderen dort vertretenen Studiengängen
sehr viel praktischer, in dem wir z. B. regelmäßig Fallstudien
bearbeiten oder ein Pflichtpraktikum absolvieren müssen. Dann haben
wir eine gute Aufteilung von disziplinären und interdisziplinären
Lehrveranstaltungen. Arbeiten müssen wir an der Verbesserung der
Möglichkeiten des Auslandsstudiums, die PEP-Konferenz bot einen
guten Rahmen erste lockere Kontakte zu den Vertretern der anderen
Studiengänge aufzubauen.
Saturday, August 10, 2013
Studienfahrt nach Berlin
Übersicht der Termine
Deutsche Welle
Gesellschaft für Internationale
Zusammenarbeit
Landesvertretung Bremen
Heinrich-Böll-Stiftung
Bäume am Landwehrkanal
Senatsverwaltung für
Stadtentwicklung und Umwelt, Referat für Stadtentwicklungsplanung
Bundestag
Der dritte Jahrgang der „Komplexen
Entscheider“ begab sich von 3. bis 7. Juni auf die Berlin-Exkursion. In
Begleitung von Studiengangskoordinatorin, Frau Sandra Kohl haben rund dreißig
Studenten die Hauptstadt besichtigt. Der Terminplan der Gruppe war voll, das
Wetter wunderschön und die Stimmung sehr gut. Darüber was die Studenten in den
einzelnen Erfahren haben berichten wir im folgenden Beitrag:
Deutsche Welle - „Die mediale Visitenkarte Deutschlands“
Der steuerfinanzierte Radio- und
Fernsehsender „Deutsche Welle“ berichtet über Politik,
Wirtschaft, Kultur und dem
alltäglichen Leben Deutschlands. Die Deutsche Welle ist die mediale
Visitenkarte Deutschlands in der Welt. Während des Vortrags gewahr uns Herr
Fabian von der Mark, Redaktionsleiter Global, spannende Einblicke sowohl in die
täglichen Abläufe bei dem Sender, als auch über die strategisch wirksamen
Dinge, z.B. über die bestehende Konkurrenz zu anderen Auslandssendern. Anschließend
durften wir die Räumlichkeiten besichtigen, in denen die aktuellen Berichte aus
unserem Land im Minutentakt produziert werden. In der Redaktion der
Nachrichtensendung „Journal“ entstand auch das Gruppenfoto, welches hier
vorliegt. 
Mehr Informationen über den Sender,
komplette Sendungen und der Livestream befinden sich auf: www.dw.de.
Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) - „Am Ende
entscheidet der Außenminister“
Das
Besondere an dem Termin bei der GIZ war, dass sich der Leiter der Berliner
Repräsentanz Herr Klaus Brückner
über eine Stunde Zeit nahm, persönlich von seinen
Erfahrungen bei der GIZ zu
berichten. Dabei erzählte er von dem Wandel, welchen die
Entwicklungshilfe in den letzten
Jahrzehnten durchgangen ist und vor welchen
Herausforderungen sie momentan
steht. Für die Situation relativ frei und offen stellte er sich
auch kritischen Nachfragen.
Über die aktuellen Projekte kann
man sich auf der Homepage: http://www.giz.de/
informieren
Landesvertretung Bremen - „Informelle Treffen haben einen großen
Einfluss“
Der zweite Exkursionstag begann mit
einem Termin bei der Landesvertretung der Freien
Hansestadt Bremen im
Diplomatenviertel am Tiergarten. Nach einem leckeren Mittagessen
gab Herr Michael Schröter Auskunft
über die Arbeit und Aufgaben der Landesvertretung in Berlin.
Wir diskutierten gemeinsam über die
Rolle von verschiedenen Interessensverbänden und
-vertretern in der
Landeshauptstadt. Schröter erklärte, welch wichtige Rolle informellen
Treffen von Entscheidungsträger bei
unterschiedlichen politischen Prozessen zukommt.
Auch dieser Termin war geprägt von
einem Referenten, der uns offen und authentisch einen
tieferen Einblick in seine Arbeit
gab.
Weitere Infos über die
Landesvertretung und Ihre Rolle in Berlin unter: http://www.landesvertretung.bremen.de
Heinrich-Böll-Stiftung - „Der Gender Gap“
Kurz darauf hatten wir auch schon
den nächsten Termin, bei der Heinrich Böll Stiftung. Die
beiden Vertreterinnen hielten einen
kurzen Vortrag über den Aufbau und die Arbeitsaufgaben einer parteipolitischen
Stiftung. Ein immer wieder aufkommendes, kontrovers diskutiertes Thema zwischen uns Studierenden
war der Feminismus und die Gender-Theorie, weswegen die wirtschaftliche und
politische Gleichstellung von Frauen und Männern in der Gesellschaft, ein Thema der Stiftung,
ausführlich mit den Referenten diskutiert wurde.
Viele Informationen
und Publikationen von der Heinrich-Böll-Stiftung stehen unter: http://www.boell.de/ zum Download
bereit.
Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) – „Das
Beteiligungsparadox“
Beim BDI gab Frau Sarah Seidemann
eine kurze Einführung zum Bundesverband und welche
Ziele und Zwecke dieser verfolgt.
Anschließend stellte sie dar, wie der BDI das Thema
Bürgerbeteiligung sieht. Dabei ging
Frau Seidemann insbesondere auf die Akzeptanz und
Beteiligung von Verkehrsprojekten
ein und inwiefern eine Bürgerbeteiligung konstruktiv ist. Es kam zu einem regen
Gespräch zwischen Studierenden und Referentin, in dem es
um die Rolle des BDI und seine
Einflussnahme in der Politik ging. Bürgerbeteiligung sollte
das Thema des Tages bleiben.
Weitere Infos über den BDI und
Bürgerbeteiligung sind unter: www.bdi.eu einzusehen.
„Bäume am Landwehrkanal“ - „Mehr Transparenz und Kommunikation wären
wünschenswert“
Nach einem Mittagessen in Kreuzberg
gab es ein interessantes Kontrastprogramm. Saßen
wir morgens in einem
klimatisierten, sehr modernen Bürokomplex bei guter Verpflegung, so verbrachten
wir den nächsten Termin im Garten einer alten Stadtvilla. Dort arbeitet u.a.
der Verein „Bäume am Landwehrkanal“, der sich vor ein paar Jahren der
Verwaltung entgegenstellte, die Bäume am Landwehrkanal fällen wollte. Drei
Mitglieder des
Vereins schilderten von ihrem
langjährigen, erfolgreichen Unternehmen, die Bäume vor dem
Fällen zu retten. Der Verein
bemühte sich intensiv, zusammen mit den unterschiedlichen
Ämtern zu einer Lösung zu kommen,
die auch von den am Ort ansässigen Bürgern
akzeptiert werden konnte. Ab einem
gewissen Punkt musste sogar ein externes
Mediationsteam eingeschaltet
werden, welches den Verein und den Ämtern dabei half,
konstruktiv miteinander arbeiten zu
können.
Über die Einzelheiten des
Konfliktlösungverfahrens wird auf der Homepage: http://www.baeume-am-landwehrkanal.de/
berichtet.
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Referat „Stadtentwicklungsplanung“
Vom Garten der Stadtvilla ging es
in das historische Gebäude der Senatsverwaltung für
Stadtentwicklung. Der Referent
hielt einen ausführlichen Vortrag über die zukünftige
Stadtentwicklung Berlins.
Aufgelockert durch viele anschauliche Graphiken, bekamen wir
einen Eindruck von Berlin gestern,
heute und morgen. In der anschließenden Diskussion
stellte sich der Referent gezielten
Nachfragen zum Thema Bürgerbeteiligung.
Weitere Informationen über die
Stadtentwicklung Berlin finden sich auf der Internetseite: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/.
Bundestag - „Manchmal scheitern Abstimmungen an Empfindlichkeiten“
Am vierten und letzten Tag der
Exkursion hatten wir einen Termin mit Alexander Hein im
Paul-Löbe-Haus. Herr Hein hat selbst
Komplexes Entscheiden studiert und ist seit einigen Monaten wissenschaftlicher
Mitarbeiter der Bundestagsabgeordneten Antje Tillmann (CDU/CSU). Die
Studierenden erfuhren welche Aufgaben Hein als Mitarbeiter einer MdB erfüllt
und welche Rückmeldungen er von Kollegen und anderen Mitarbeitern bezüglich des
Masterstudiengangs bekommen hat - grundsätzlich positives Interesse.
Über aktuelle Themen auf dem Gebiet
können Sie sich auf: http://www.antje-tillmann.de/ informieren.
Insgesamt waren es sehr intensive
vier Tage. Die einzelnen Termine waren interessant und
informativ. Da wir alle aus
unterschiedlichen Fachrichtungen kommen, wurde vor, während
und auch nach den Terminen intensiv
diskutiert, welches eine große Bereicherung darstellte.
An dieser Stelle ein großes
Dankeschön an Frau Kohl, Frau Borchers und die Studierenden welche diese Fahrt
organisiert und durchgeführt haben, es war sehr lehrreich und hat viel Spaß
gemacht.
Von Alisa Aronis, Stephanie Lamping
und Marius Khoreibi
Tuesday, April 23, 2013
StuGa-Sitzung
Liebe Komplexe Entscheider,
es ist wieder so weit - die nächste StuGa-Sitzung findet am kommenden
Dienstag, 23.4.2013, 18.00 Uhr, im gewohnten StuGa-Raum statt.
Eure StuGa-Sprecher und Co.
es ist wieder so weit - die nächste StuGa-Sitzung findet am kommenden
Dienstag, 23.4.2013, 18.00 Uhr, im gewohnten StuGa-Raum statt.
Eure StuGa-Sprecher und Co.
Thursday, April 18, 2013
SR-Wahl 2013 - mal wieder Wahlhelfer gesucht
Dieses Semester findet findet die alljährliche, eminent wichtige, Wahl des Studierendenrates an der Uni statt, sprich das studentische Parlament wird gewählt.
So wie auch Listen mitsamt ihrer Kandidaten gesucht werden und sich aufstellen, benötigt diese Wahl noch andere wichtige Menschen - die Wahlhelfer! Ohne sie kann keine Wahl stattfinden und es ist gleichzeitig eine großartige Erfahrung.
Wer Interesse hat (und nebenbei ein wenig Geld verdienen kann), hier findet ihr die relevanten Infos - (toter Link, wurde entfernt) und das Bewerbungsformular (toter Link, wurd entfernt).
So wie auch Listen mitsamt ihrer Kandidaten gesucht werden und sich aufstellen, benötigt diese Wahl noch andere wichtige Menschen - die Wahlhelfer! Ohne sie kann keine Wahl stattfinden und es ist gleichzeitig eine großartige Erfahrung.
Wer Interesse hat (und nebenbei ein wenig Geld verdienen kann), hier findet ihr die relevanten Infos - (toter Link, wurde entfernt) und das Bewerbungsformular (toter Link, wurd entfernt).
Monday, April 15, 2013
MAKE mal wieder öffentlich erwähnt
Das Semester hat wieder begonnen und abseits des Seminartrotts oder MA-Thesis (oder alten Hausarbeiten...) fällt doch immer wieder auf, dass der Studiengang, trotz seiner Jugend, eine gewissen Bekanntheitsgrad erreicht hat. In der Uni werden wir doch oft interessiert gefragt, "was wir denn da eigentlich tun". Das Antworten fällt manche/r/m nicht leicht, jede/r strickt anders an seinem/ihrem Studium, aber doch wissen wir ja, was wir studieren und warum.
In der Bremer Politik sind wir anscheinend auch schon bekannt, zwei aktuelle Beispiele zeigen das:
1. Henning Lühr, Staatsrat der Senatorin für Finanzen, Initiator und aktives Mitglied im Beirat des Studiengangs, erwähnt uns lobend in seinem neuen Buch "Drahtzieher, Taktiker, Kofferträger - Satirischer Wegweiser durch Politik und Bürokratie" (Kellner Verlag). Er sagt, dass "eine neue Generation politisch-administrativer PfadfinderInnen [heran, Ergänzung LM] wächst" (Lühr 2013, 114). Mal sehen, wo uns der Pfad hinführt, manche/n in den öffentlichen Sektor, andere hingegen bevorzugen den privaten Sektor.
2. Daneben werden wir auch bereits in Reden von Bürgerschaftsabgeordneten erwähnt, der Fraktionsvorsitzende Dr. Matthias Güldner sprach (kurz) von uns in einer Rede in der Debatte zur Jacobs University. Hier der Ausschnitt:
"Abg. Dr. Güldner(Bündnis 90/Die Grünen): Herr Präsident, werte Kolleginnen und Kollegen! Ich finde, dass dies eine sehr sachliche Debatte ist, die auf die unterschiedlichen Aspekte dieses Problems eingeht. Es gibt an der Universität Bremen einen Studiengang Komplexes Entscheiden, ich weiß nicht, vielleicht sind einige Studenten hier, bei dieser Frage könnte man relativ viel darüber lernen, weil es sehr viele Faktoren sind – wirtschaftliche, wissenschafts-politische und andere –, die hier gleichzeitig zu berücksichtigen sind." (30. Sitzung der 18. Legislaturperiode der Bremischen Bürgerschaft, 1993)
Sehr positiv, dass er den Studiengang richtig benannte, nicht wie andere, und am Anfang der Rede ist ja auch nicht schlecht, da passen die Leute eher auf...
Soweit eine kleine Presseschau,
weiterhin erfolgreiches und erkenntnisreiches Studium,
Lukas M.
In der Bremer Politik sind wir anscheinend auch schon bekannt, zwei aktuelle Beispiele zeigen das:
1. Henning Lühr, Staatsrat der Senatorin für Finanzen, Initiator und aktives Mitglied im Beirat des Studiengangs, erwähnt uns lobend in seinem neuen Buch "Drahtzieher, Taktiker, Kofferträger - Satirischer Wegweiser durch Politik und Bürokratie" (Kellner Verlag). Er sagt, dass "eine neue Generation politisch-administrativer PfadfinderInnen [heran, Ergänzung LM] wächst" (Lühr 2013, 114). Mal sehen, wo uns der Pfad hinführt, manche/n in den öffentlichen Sektor, andere hingegen bevorzugen den privaten Sektor.
2. Daneben werden wir auch bereits in Reden von Bürgerschaftsabgeordneten erwähnt, der Fraktionsvorsitzende Dr. Matthias Güldner sprach (kurz) von uns in einer Rede in der Debatte zur Jacobs University. Hier der Ausschnitt:
"Abg. Dr. Güldner(Bündnis 90/Die Grünen): Herr Präsident, werte Kolleginnen und Kollegen! Ich finde, dass dies eine sehr sachliche Debatte ist, die auf die unterschiedlichen Aspekte dieses Problems eingeht. Es gibt an der Universität Bremen einen Studiengang Komplexes Entscheiden, ich weiß nicht, vielleicht sind einige Studenten hier, bei dieser Frage könnte man relativ viel darüber lernen, weil es sehr viele Faktoren sind – wirtschaftliche, wissenschafts-politische und andere –, die hier gleichzeitig zu berücksichtigen sind." (30. Sitzung der 18. Legislaturperiode der Bremischen Bürgerschaft, 1993)
Sehr positiv, dass er den Studiengang richtig benannte, nicht wie andere, und am Anfang der Rede ist ja auch nicht schlecht, da passen die Leute eher auf...
Soweit eine kleine Presseschau,
weiterhin erfolgreiches und erkenntnisreiches Studium,
Lukas M.
Thursday, March 21, 2013
Lehrveranstaltungen für Sommersemester 2013
Hoffentlich sind alle Studierenden schon voller Vorfreude auf die kommenden Wochen...
Damit ihr wisst was euch erwartet und wie ihr das Beste daraus machen könnt,
wurden von den Studiengangssprechern einige Links für euch zusammengestellt.
Hier findet ihr hier einen aktuellen Stundenplan: http://www.uni-bremen.de/studium/lehrveranstaltungen/veranstaltungsverzeichnis.html?tx_hbulvp_pi1%5Bmodule%5D=57901f7bcca1324b536e4b691e97f388&tx_hbulvp_pi1%5Bsem%5D=18
Für diejenigen, die außerdem noch an Ihren "Soft Skills" pfeilen möchten, steht das Angebot des Career Centers, auf http://www.uni-bremen.de/career-center.html bereit.
Hat es mit einem Erasmusstipendium geklappt und nun müssen die Sprachkentnisse aufpoliert werden?
Dann schaut doch mal im Sprachenzentrum, auf http://www.fremdsprachenzentrum-bremen.de/vorbei.
Aktuelle Meldung der Uni Bremen:
Habt ihr nächste Woche euren Abgabetermin beim Prüfungsamt oder ein dringendes Anliegen?
Dann aufgepasst:
Vom 25. bis 31. März ist der Zugang zu den Briefkästen aufgrund der Boulevardsanierung nicht möglich.
ABER: Ihr könnt eure Post im Verwaltungsgebäude (VWG) einwerfen.
Außerdem ist die Servicestelle am 27. März geschlossen.
Die anderen Sprechzeiten finden jedoch (nach aktuellem Stand) statt!
Alle Infos dazu findet ihr hier: http://www.uni-bremen.de/pabo
Thursday, January 31, 2013
Wir gestalten unseren MAKE!
Nächsten Dienstag, 05.02.2013, steht der gemeinsame Termin mit den Dozenten zur Weiterentwicklung des Masterstudiengangs an. Ziel und Zweck der Veranstaltung ist das Anstoßen eines Prozesses zur Weiterentwicklung des Masterstudiengangs, dies betrifft bekannte Punkte, aber auch Ideensammlung für die künftige Entwicklung.
Eine Agenda wurde hierfür bereits
vorbereitet, diese findet ihr hier: (der Link wurde entfernt, da nicht mehr aktuell)
Ebenso wurde
überlegt welche Arbeitsgruppen einzurichten wären. Dies wären:
AG 1. Semester (u. a.
Grundlagenveranstaltung)
AG 2. Semester (u. a.
Verzahnung),
AG Ringvorlesung (Konzeption
einer Ringvorlesung),
AG Profilschärfung (neue Ideen,
Was bedeutet komplexes Entscheiden?),
und AG Entscheidungstraining (u.
a. Praxisanteil).
Jetzt sind WIR als Studierende
gefragt uns einzubringen um gemeinsam mit den Dozenten unseren
Masterstudiengang weiterzuentwickeln. Jeder Studierende ist aufgefordert
sein/ihr Wissen und Interesse einzubringen, damit wir alle unseren
Masterstudiengang gestalten und voranbringen.
Die inhaltliche Arbeit wird nach
dem Kick-off-Termin nächsten Dienstag in den AGs stattfinden, also wer sich für
ein Thema interessiert und sich beteiligen will, ist herzlich willkommen dies
zu tun!
Nochmal zur
Erinnerung alle Daten: Dienstag, 05.02.2013, 16-18 h (s.t.) im SFG 0150
In dem Sinne, wir sehen uns
nächsten Dienstag!
i. A. Lukas M.
Saturday, January 26, 2013
„Komplexes Entscheiden“ mittendrin im digitalen Zeitalter
Am
23. und 24.01.2013 fand im Rathhaus der Stadt Bremen die Veranstaltung „In
medias res“ statt.
Der lateinische Ausdruck wird als „Mittendrin“ übersetzt. Mittendrin im digitalen Zeitalter ist eine alle zwei Jahre wiederholende Tagung zum Thema e-Government. E-Government bedeutet das Zusammenspiel von Bürger/-in und Staat/Verwaltung im digitalen Zeitalter. Als Staatsbürger/-in begegnen wir diesem Thema regelmäßig, ohne es oftmals zu merken. Das Gebiet eröffnet neue Perspektiven für Komplexe Entscheider und kann als ein spannendes Thema für die Hausarbeit oder Abschlussarbeit sein.
Der lateinische Ausdruck wird als „Mittendrin“ übersetzt. Mittendrin im digitalen Zeitalter ist eine alle zwei Jahre wiederholende Tagung zum Thema e-Government. E-Government bedeutet das Zusammenspiel von Bürger/-in und Staat/Verwaltung im digitalen Zeitalter. Als Staatsbürger/-in begegnen wir diesem Thema regelmäßig, ohne es oftmals zu merken. Das Gebiet eröffnet neue Perspektiven für Komplexe Entscheider und kann als ein spannendes Thema für die Hausarbeit oder Abschlussarbeit sein.
Seit
ca. 2000 wird e-government in der öffentlichen Verwaltung diskutiert und
bearbeitet.
Uns Bürgern/-innen wird dieser Prozess zunehmend bewusster. Besonders in den Situationen wenn wir z. B. eine Bestätigungsmail über die Abholung des Reisepasses erhalten. So manche neue und für den Bürger interessante Lösung wurde in diesem Zusammenhang entwickelt. Bedingt durch das stetige Voranschreiten der technischen Entwicklung ist hier selten eine Atempause möglich, vor allem wenn Verwaltungen aktiv mitgestalten und auf dem neuesten Stand sein wollen.
Uns Bürgern/-innen wird dieser Prozess zunehmend bewusster. Besonders in den Situationen wenn wir z. B. eine Bestätigungsmail über die Abholung des Reisepasses erhalten. So manche neue und für den Bürger interessante Lösung wurde in diesem Zusammenhang entwickelt. Bedingt durch das stetige Voranschreiten der technischen Entwicklung ist hier selten eine Atempause möglich, vor allem wenn Verwaltungen aktiv mitgestalten und auf dem neuesten Stand sein wollen.
Bei
besagter Tagung ging es nun um aktuelle Themen des e-Government, sei es die
Behördennummer 115, das „Zukunftsthema“ Big Data, effizientere Prozessgestaltung
durch
e-Government und natürlich auch um das wohlbekannte Thema Facebook und Datenschutz.
e-Government und natürlich auch um das wohlbekannte Thema Facebook und Datenschutz.
Davon
profitieren wir zum einen als Bürger/-innen. Zum anderen, bezogen auf unseren
Studiengang, ergeben sich zusätzlich andere Möglichkeiten: Dieser Bereich, ob
öffentliche Verwaltung oder privater Dienstleister, wächst und bietet uns die
Möglichkeit hier praktische Erfahrungen zu sammeln und ggf. später zu arbeiten.
Ob dies tatsächlich auch klappt, steht natürlich auf einem anderen Blatt. An
dieser Stelle sei noch mal erwähnt warum e-Government zum inhaltlichen Katalog
des Studiengangs wunderbar passt. Komplexe Entscheider beschäftigen sich mit
Situationen, vor welchen mehrere Akteure mit unterschiedlichsten Interessen
aufeinander treffen und neuartige Lösungen für die bestehenden
Herausforderungen in der Verwaltung anstreben. Der technologische Wandel trägt
einen großen Anteil zur Entwicklung bei und schafft gleichzeitig Probleme: Wie
steht es mit dem Datenschutz im Internet? Wo ist die Verwaltung im
Hintertreffen und muss aufholen? Gibt es arbeitsrechtliche Bedenken?
Manchem
von uns ist das Profil vom Studiengang nicht eindeutig genug, aber so sind wir
gefordert zu sehen, wo genau das Profil passt und, viel wichtiger, wo wir hin
wollen.
Der
Bereich E-Government in der öffentlichen Verwaltung entwickelt sich zunehmend
und bietet spannende Perspektiven für Komplexe Entscheider.
Für
weitere Informationen könnt ihr die Folien von den Vorträgen auf der Homepage
der Senatorin für Finanzen unter http://www.finanzen.bremen.de/info/inmediasres
ansehen.
(Lukas
M. und Alisa A.)
Wednesday, January 23, 2013
Ergebnis der stattgefundenen Neuwahlen
Am 22. Januar 2013 trafen sich die Studierenden aller Semester des Studiengangs Komplexes Entscheiden zu einer Vollversammlung im GW2. Wichtigster Tagesordnungspunkt war die Wahl der StugA-Vertreter. Da die bisherigen StugA-Vertreter durch bevorstehende Auslandsaufenthalte und andere zeitliche Engpässe nicht mehr für ein weiteres Jahr zur Verfügung stehen, mussten fast alle Posten neu besetzt werden. Jeweils ohne Gegenstimmte gewählt wurden dabei: Alisa Aronis und Alexander Fleischmann als neue Sprecher, Stephanie Lamping und Jan Striemer als Vertreter im GBA sowie Kai Westermann als stellvertretender Finanzer, der das Amt führen wird, bis der bereits im letzten Jahr amtierende Finanzer Sebastian Neumann von seinem Auslandssemester zurück ist. Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Einberufung eines Treffens zur Vorbereitung der am 05.02. stattfindenden Diskussion mit der Studiengangsleitung zur Errichtung einer Arbeitsgruppe um den Studiengang zu evaluieren und zu optimieren. Um diese Sitzung erfolgreich moderieren zu können, treffen sich alle interessierten Studierenden am kommenden Montag um 18 Uhr im GW2 Raum B2860 um einen Ablaufplan zu erarbeiten.
Tuesday, December 18, 2012
Am Dienstag fand bei strahlendem Sonnenschein und eiskalten Temperaturen die zweite Komplexe Kohlfahrt statt.
Nach der alten norddeutschen Tradition traf man sich mit Bollerwagen, Bier und Kurzen.
Danach wurden im Schüttinger schmackhafter Grünkohl und weitere Leckereien serviert. Besonders gespannt waren die vielen Teilnehmer, für die es die erste Kohltour war.
Für den kleinen Hunger war auch gesorgt.
Auf halber Strecke kehrte man zum Aufwärmen und Glühweintrinken in das „Ambiente“ auf Höhe des Sielwalls ein. Nach der kurzen Pause ging es dann weiter in die Innenstadt und im Schüttinger angekommen, war für die Entscheider schon reserviert.
Der Grünkohl und andere leckere Speisen wurden mit stundentenfreundlichen Kaltgetränken gereicht und dankend von den hungrigen Studenten entgegen genommen. Mit vollem Bauch und geschafft von dem Fußmarsch wurde dann noch das ein oder andere Bierchen getrunken.
Hier noch einmal vielen Dank an Alex für die tolle Vorbereitung und Organisation!
Bis zur nächsten Kohlfahrt... ;-)
Friday, November 30, 2012
Schönes, interessantes Video über Hochschulpolitik
Auf Spiegel Online gibt es grad ein schön gemachtes Video über Hochschulpolitik und die Möglichkeiten von Studierenden sich einzubringen. Nicht jeder Begriff entspricht denen der Uni Bremen bzw. wie bei uns im Master, so heißt z. B. die Fachschaft hier bekanntlich StugA und der GbA ersetzt unter anderem die Studienkommission. Letztlich ein schönes Video mit ehrlichen Kommentaren des Autors. Man kann darüber streiten, wie hoch der studentische Einfluss in Gremien wie dem (akademischen) Senat u. ä. hoch gestaffelten Gremien ist, aber das ist eine andere Frage.
Saturday, November 24, 2012
Nächste StugA-Sitzung 27.11.2012
Am nächsten Dienstag, 27.11.2012, findet die nächste StugA-Sitzung statt und zwar wie immer im GW2 B2400/10, auch als Stugenraum FB 8 bekannt. Los geht's um 18 Uhr und unter anderem wird über die Sitzung des GbA vom 20.11.2012 gesprochen werden.
Die Sitzung diese Woche musste wegen dem GbA ausnahmsweise ausfallen.
Wednesday, October 10, 2012
Brüsselfahrt-Bericht
Vom 18. bis 22. Juni 2012 waren wir Studierende des Masterprogramms „Komplexes Entscheiden“ zusammen mit Sandra Kohl und Professor André Heinemann in Brüssel. Wir haben bei dieser Exkursion bei Besuchen europäischer Institutionen, Nichtregierungsorganisationen, aber auch bei Lobbyisten einen Einblick bekommen, wie Entscheidungen auf dem europäischen Parkett entstehen, beeinflusst werden (können) und wie die Institutionen zusammenarbeiten.
Kurz nach unserer Anreise am Montag haben wir das Brüsseler Büro der Freien Hansestadt Bremen besucht. Hier erfuhren wir unter anderem etwas über den Ausschuss der Regionen (AdR), in dem Bremen Mitglied ist. Dieser Ausschuss ist insofern sehr interessant, da seine Entscheidungen Signalwirkung hätten, obwohl der AdR nur formal berät. Der Grund liege darin, dass die Vertreter im AdR bei sich zu Hause starken Einfluss hätten.
In den folgenden eineinhalb Tagen waren nacheinander Parlament, Kommission und Rat der Europäischen Union unser Ziel. Man berichtete uns hier, wie auch sonst, von der schnellen Arbeitsweise in Brüssel. Im Parlament werde außerdem sehr sachbezogen und weniger parteitaktisch gearbeitet. Statt Kontroversen, die sich an Parteilinien orientieren, gebe es in der EU solche zwischen nationalem und europäischem Interesse. So komme es, dass Europäisches Parlament und Kommission sich meist auf derselben Seite in einem Interessengegensatz mit dem Rat befänden (obwohl die Kommission im Vergleich zum Parlament noch ein Übergewicht an Befugnissen besäße). Diese Frontstellung bestätigten uns beide Institutionen. Auch beim Rat wurde uns vom Einfluss nationaler Interessen berichtet, so dass auch solche Rechtssetzungsakte politisch beeinflusst würden, die eigentlich rein fachlicher Natur seien. Im Rahmen unseres Besuchs bei der Kommission konnten wir uns gleichfalls über Praktikums- und Karrieremöglichkeiten informieren.
Am Mittwochnachmittag hörten wir einen Vortrag von Finance Watch (FW), einer Nichtregierungsorganisation, die gegründet wurde nach einem Aufruf von EU-Parlamentariern zur Schaffung eines Gegengewichts zur Finanzindustrie. Finance Watch wirbt für „die eigentliche Idee der Märkte“ (FW): ein Investieren, bei dem die Kaufentscheidung auf der eigenen Bewertung des jeweiligen Investors beruht (was zum Beispiel beim Hochfrequenzhandel nicht der Fall ist, der sich winzige Verzögerungen in der Reaktion auf Preisänderungen zu Nutze macht). Interessant war, eine Aussage aus einem Seminar des zweiten Semesters bestätigt zu bekommen: Trotz des Verhältnisses von 700 Lobbyisten auf Industrieseite und zehn bei Finance Watch, würden die 700 Industrielobbyisten quasi als eine Stimme wahrgenommen. Ihr Einfluss steigt somit nicht proportional zu ihrer Zahl. Entscheidender als personelle und finanzielle Ressourcen sei das Kennen der richtigen Ansprechpartner. Im Anschluss an diesen Termin brachte uns Albrecht Sanders im Rahmen einer Stadtführung Brüssel und die Brüsseler nahe.
Am Donnerstag machten wir zunächst Station bei der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland. Auch hier trat uns wieder das schnelle Arbeitstempo entgegen. Die dort beschäftigten Referenten handeln auf Weisung aus Berlin. So eine Weisung könne schon einmal erst kurz vor der Sitzung eintreffen, für die sie gilt. Im Idealfall bekämen die Referenten den Weisungsentwurf vorher zu sehen und könnten ihn kommentieren. Er würde dann in Berlin innerhalb einer Woche mit den beteiligten Ressorts abgestimmt und so zur endgültigen Weisung. Weil die Referenten für drei bis fünf Ausschüsse verantwortlich sind, haben sie ein erhebliches Arbeitspensum. Weiter ging es mit der Stiftung Wissenschaft und Politik – einer Mischung aus Denkfabrik und Forschungsinstitut, die uns über ihre Arbeit berichtete. Der letzte Besuch des Tages galt der Deutschen Welle (DW). Diese lasse sich bei der Entscheidung, was gesendet werden soll, von drei Gedanken leiten: die Welt aus der Perspektive Berlins zeigen, ein möglichst umfassendes Bild vermitteln und anderes machen als andere. Die konkrete Programmentscheidung werde dann mit dem Chef vom Dienst abgesprochen oder verhandelt. Vor dem Hintergrund des Brüsseler Arbeitstempos war die Einschätzung interessant, dass man dort als Korrespondent „komplett overnewsed and underinformed“ (DW) sei, also viele Themen oberflächlich kenne, aber nur wenige tiefer.
Am Freitag stand der Besuch beim Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) auf dem Plan, einer Interessenorganisation vor allem von Stadtwerken. Hier berichtete man uns, dass die Finanzmarktrichtlinie MiFID 2 in der derzeit geplanten Version auch VKU-Mitglieder treffe. Das liege an der besonderen deutschen Struktur der Energieversorgung. Man betreibe hier nämlich untereinander Energiehandel in Form von Futures, die als Finanzmarktprodukte unter die Richtlinie fallen. Somit ist in Brüssel auch bei solchen Rechtssetzungsakten Aufmerksamkeit angebracht, die für das eigene Geschäftsfeld auf den ersten Blick irrelevant erscheinen.
Im Gedächtnis bleiben wird uns sicherlich die schnelle und präzise Arbeitsweise in Brüssel, die immer wieder angeklungen ist. Darüber hinaus wurde Seminarwissen bestätigt: Wichtiger als die finanzielle und personelle Ressourcenausstattung ist die Fähigkeit, die richtigen Ansprechpartner zu kennen und anzusprechen. Insgesamt konnten wir mit dieser Reise unser Verständnis des Handelns und Entscheidens unterschiedlicher Akteure, auch in den Zusammenhängen, auf EU-Ebene erweitern und dies mit den Erfahrungen der Termine bei Bremer Akteuren und der Exkursion nach Berlin verbinden.
Kurz nach unserer Anreise am Montag haben wir das Brüsseler Büro der Freien Hansestadt Bremen besucht. Hier erfuhren wir unter anderem etwas über den Ausschuss der Regionen (AdR), in dem Bremen Mitglied ist. Dieser Ausschuss ist insofern sehr interessant, da seine Entscheidungen Signalwirkung hätten, obwohl der AdR nur formal berät. Der Grund liege darin, dass die Vertreter im AdR bei sich zu Hause starken Einfluss hätten.
In den folgenden eineinhalb Tagen waren nacheinander Parlament, Kommission und Rat der Europäischen Union unser Ziel. Man berichtete uns hier, wie auch sonst, von der schnellen Arbeitsweise in Brüssel. Im Parlament werde außerdem sehr sachbezogen und weniger parteitaktisch gearbeitet. Statt Kontroversen, die sich an Parteilinien orientieren, gebe es in der EU solche zwischen nationalem und europäischem Interesse. So komme es, dass Europäisches Parlament und Kommission sich meist auf derselben Seite in einem Interessengegensatz mit dem Rat befänden (obwohl die Kommission im Vergleich zum Parlament noch ein Übergewicht an Befugnissen besäße). Diese Frontstellung bestätigten uns beide Institutionen. Auch beim Rat wurde uns vom Einfluss nationaler Interessen berichtet, so dass auch solche Rechtssetzungsakte politisch beeinflusst würden, die eigentlich rein fachlicher Natur seien. Im Rahmen unseres Besuchs bei der Kommission konnten wir uns gleichfalls über Praktikums- und Karrieremöglichkeiten informieren.
Am Mittwochnachmittag hörten wir einen Vortrag von Finance Watch (FW), einer Nichtregierungsorganisation, die gegründet wurde nach einem Aufruf von EU-Parlamentariern zur Schaffung eines Gegengewichts zur Finanzindustrie. Finance Watch wirbt für „die eigentliche Idee der Märkte“ (FW): ein Investieren, bei dem die Kaufentscheidung auf der eigenen Bewertung des jeweiligen Investors beruht (was zum Beispiel beim Hochfrequenzhandel nicht der Fall ist, der sich winzige Verzögerungen in der Reaktion auf Preisänderungen zu Nutze macht). Interessant war, eine Aussage aus einem Seminar des zweiten Semesters bestätigt zu bekommen: Trotz des Verhältnisses von 700 Lobbyisten auf Industrieseite und zehn bei Finance Watch, würden die 700 Industrielobbyisten quasi als eine Stimme wahrgenommen. Ihr Einfluss steigt somit nicht proportional zu ihrer Zahl. Entscheidender als personelle und finanzielle Ressourcen sei das Kennen der richtigen Ansprechpartner. Im Anschluss an diesen Termin brachte uns Albrecht Sanders im Rahmen einer Stadtführung Brüssel und die Brüsseler nahe.
Am Donnerstag machten wir zunächst Station bei der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland. Auch hier trat uns wieder das schnelle Arbeitstempo entgegen. Die dort beschäftigten Referenten handeln auf Weisung aus Berlin. So eine Weisung könne schon einmal erst kurz vor der Sitzung eintreffen, für die sie gilt. Im Idealfall bekämen die Referenten den Weisungsentwurf vorher zu sehen und könnten ihn kommentieren. Er würde dann in Berlin innerhalb einer Woche mit den beteiligten Ressorts abgestimmt und so zur endgültigen Weisung. Weil die Referenten für drei bis fünf Ausschüsse verantwortlich sind, haben sie ein erhebliches Arbeitspensum. Weiter ging es mit der Stiftung Wissenschaft und Politik – einer Mischung aus Denkfabrik und Forschungsinstitut, die uns über ihre Arbeit berichtete. Der letzte Besuch des Tages galt der Deutschen Welle (DW). Diese lasse sich bei der Entscheidung, was gesendet werden soll, von drei Gedanken leiten: die Welt aus der Perspektive Berlins zeigen, ein möglichst umfassendes Bild vermitteln und anderes machen als andere. Die konkrete Programmentscheidung werde dann mit dem Chef vom Dienst abgesprochen oder verhandelt. Vor dem Hintergrund des Brüsseler Arbeitstempos war die Einschätzung interessant, dass man dort als Korrespondent „komplett overnewsed and underinformed“ (DW) sei, also viele Themen oberflächlich kenne, aber nur wenige tiefer.
Am Freitag stand der Besuch beim Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) auf dem Plan, einer Interessenorganisation vor allem von Stadtwerken. Hier berichtete man uns, dass die Finanzmarktrichtlinie MiFID 2 in der derzeit geplanten Version auch VKU-Mitglieder treffe. Das liege an der besonderen deutschen Struktur der Energieversorgung. Man betreibe hier nämlich untereinander Energiehandel in Form von Futures, die als Finanzmarktprodukte unter die Richtlinie fallen. Somit ist in Brüssel auch bei solchen Rechtssetzungsakten Aufmerksamkeit angebracht, die für das eigene Geschäftsfeld auf den ersten Blick irrelevant erscheinen.
Im Gedächtnis bleiben wird uns sicherlich die schnelle und präzise Arbeitsweise in Brüssel, die immer wieder angeklungen ist. Darüber hinaus wurde Seminarwissen bestätigt: Wichtiger als die finanzielle und personelle Ressourcenausstattung ist die Fähigkeit, die richtigen Ansprechpartner zu kennen und anzusprechen. Insgesamt konnten wir mit dieser Reise unser Verständnis des Handelns und Entscheidens unterschiedlicher Akteure, auch in den Zusammenhängen, auf EU-Ebene erweitern und dies mit den Erfahrungen der Termine bei Bremer Akteuren und der Exkursion nach Berlin verbinden.
Wednesday, September 26, 2012
O- Woche
Liebe Ersties,
das Programm der O-Woche steht.... :)
Insbesondere für die "Nicht-Ökonomen" ist dieser Termin wärmstens zu empfehlen!
Am Montag findet im Anschluss ein gemeinsames Mensaessen statt.
Montag - 08.10.2012, 8:30 Uhr - 12:30 Uhr
Raum: Wing 0.03
Raum: Treffpunkt: Sparkasse Sielwall / Ostertorsteinweg
Hierzu ist unbedingt bis zum 10.10.12, 13.00 h eine Anmeldung unter:
komplexesentscheiden@googlemail.com erforderlich.
Mittwoch - 10.10.2012, 20:00 Uhr
Raum: wird nach Anmeldung bekannt gegeben
Der StugA Komplexes Entscheiden freut sich auf Ihr/Euer Kommen!
Donnerstag - 11.10.2012, 19:00 Uhr
Raum: Kafé Lagerhaus
Im Anschluss an diese Veranstaltung sind eine Campusführung und ein offenes Treffen der Studierenden geplant.
Freitag - 12.10.2012, 11:00 Uhr - 13:00 Uhr
Raum: SFG 1040
Kosten 10,50 Euro pro Person / Dauer 2 h
Ort: Besucherzentrum Beck´s Brauerei, Am Deich 18/19
Anmeldung über komplexexentscheiden@googlemail.com bis zum 10.10.12, 24 h
Freitag - 12.10.2012, 16:30 Uhr - 18:30 Uhr
Raum: wird nach Anmeldung bekannt gegeben
das Programm der O-Woche steht.... :)
Orientierungswoche an der Universität Bremen
Komplexes Entscheiden (Professional Public Decision Making)
Bei rot umrandeten Veranstaltungen wurden Änderungen (z.B. Ort, Zeit) vorgenommen. Vergleichen Sie bitte die Angaben in Ihren Unterlagen mit denen hier im Internet.Einführungskurs in die Ökonomie (Master)
Dieser Einführungskurs wird in zwei Blockveranstaltungen á 4 Zeitstunden angeboten. Die Termine sind der 8.10.12 in der Wilhemherbststr. 12, Gebäude Wing Raum 0.03 und der 10.10.12 in der Grazer Str. 2a, Gebäude HS Raum 0100 jeweils von 8:30 bis 12:30 h statt.Insbesondere für die "Nicht-Ökonomen" ist dieser Termin wärmstens zu empfehlen!
Am Montag findet im Anschluss ein gemeinsames Mensaessen statt.
Montag - 08.10.2012, 8:30 Uhr - 12:30 Uhr
Raum: Wing 0.03
Kneipentour im Viertel (Master)
Montag - 08.10.2012, 19:00 UhrRaum: Treffpunkt: Sparkasse Sielwall / Ostertorsteinweg
"WG-Hopping" (Master)
Von WG zu WG von KE´lernHierzu ist unbedingt bis zum 10.10.12, 13.00 h eine Anmeldung unter:
komplexesentscheiden@googlemail.com erforderlich.
Mittwoch - 10.10.2012, 20:00 Uhr
Raum: wird nach Anmeldung bekannt gegeben
Treffen mit den "alten" und "neuen" Studierenden des Masterprogramms und einigen Dozenten (Master)
Das Treffen findet im Lagerhaus / Kafé Lagerhaus in der Schildstr. 12-19 ab 19:00 Uhr statt.Der StugA Komplexes Entscheiden freut sich auf Ihr/Euer Kommen!
Donnerstag - 11.10.2012, 19:00 Uhr
Raum: Kafé Lagerhaus
Studienauftakt des Masterprogamms Komplexes Entscheiden (Master)
Vorstellung des Studienprogramms unter Beteiligung der ProfessorInnen.Im Anschluss an diese Veranstaltung sind eine Campusführung und ein offenes Treffen der Studierenden geplant.
Freitag - 12.10.2012, 11:00 Uhr - 13:00 Uhr
Raum: SFG 1040
"Becks - Fühurng mit und von 2 KElern" (Master)
Die Becks -Führung beginnt um 16:30 h.Kosten 10,50 Euro pro Person / Dauer 2 h
Ort: Besucherzentrum Beck´s Brauerei, Am Deich 18/19
Anmeldung über komplexexentscheiden@googlemail.com bis zum 10.10.12, 24 h
Freitag - 12.10.2012, 16:30 Uhr - 18:30 Uhr
Raum: wird nach Anmeldung bekannt gegeben
Tuesday, September 18, 2012
Vortrag von Rudolf Hickel zur Eurokrise
Rudolf Hickel ging zunächst auf die Entstehungsgeschichte des Euro
ein und beleuchtete vor allem die Konstruktionsfehler des Vertrages
von Maastricht. Er beschrieb zudem dessen
heutige Folgen für die politischen Akteurinnen. Es folgte
ein Plädoyer für eine gemeinsame europäische Wirtschaftspolitik;
ein Schritt, der 1992 bei der Gründung der Währungsunion nicht
erfolgt war. Am Ende seines Vortrages ging Herr Hickel noch auf die
bisherigen Instrumente, die Rettungspakete der Eurokrise – EFSF und
ESM – sowie das Wachstumspaket ein. Er merkte hier kritisch das
bisherige Fehlen von Eurobonds an, deren Umsetzung doch recht
wahrscheinlich sei.
In der Diskussion erfolgte eine vertiefende Behandlung des Themas,
mit politischen sowie wirtschaftlichen Detailfragen. Herr Hickel
plädierte bei den Rettungspaketen für eine stärkere Einbindung des
Europäischen Parlaments, dieses hätte gute Positionen in diesem
Rahmen entwickelt. Am Ende der Diskussion wurde über einen neuen
politischen Akteur geredet, die Piratenpartei. Hickel sah sie als
wichtigen aktuellen Akteur, die das politische System aufrütteln. Er
machte jedoch die Einschränkung, dass sie auf Dauer, bedingt durch
ihre teilweise noch fehlenden Inhalte und den langsamen
Meinungsbildungsprozess, keine
Entwicklung wie beispielsweise die Grünen haben werden.
Insgesamt eine gelungene, lebendige Veranstaltung in einem schönen
Rahmen. Das Café Kultur als Veranstaltungsraum schaffte zusätzlich
eine angenehme Atmosphäre.
Prof. Dr. Hickel und Prof. Dr. Heinemann zusammen mit dem StugA MAKE
Wednesday, June 13, 2012
StugA- Treffen
StugA- Treffen ist alle 2 Wochen montags (in den ungeraden Wochen) ab 18 Uhr im FB 08- Stugenraum (GW2, B 2400).
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