Thursday, January 31, 2013

Wir gestalten unseren MAKE!


Nächsten Dienstag, 05.02.2013, steht der gemeinsame Termin mit den Dozenten zur Weiterentwicklung des Masterstudiengangs an. Ziel und Zweck der Veranstaltung ist das Anstoßen eines Prozesses zur Weiterentwicklung des Masterstudiengangs, dies betrifft bekannte Punkte, aber auch Ideensammlung für die künftige Entwicklung.

Eine Agenda wurde hierfür bereits vorbereitet, diese findet ihr hier: (der Link wurde entfernt, da nicht mehr aktuell)

Ebenso wurde überlegt welche Arbeitsgruppen einzurichten wären. Dies wären:

AG 1. Semester (u. a. Grundlagenveranstaltung)
AG 2. Semester (u. a. Verzahnung),
AG Ringvorlesung (Konzeption einer Ringvorlesung),
AG Profilschärfung (neue Ideen, Was bedeutet komplexes Entscheiden?),
und AG Entscheidungstraining (u. a. Praxisanteil).

Jetzt sind WIR als Studierende gefragt uns einzubringen um gemeinsam mit den Dozenten unseren Masterstudiengang weiterzuentwickeln. Jeder Studierende ist aufgefordert sein/ihr Wissen und Interesse einzubringen, damit wir alle unseren Masterstudiengang gestalten und voranbringen.

Die inhaltliche Arbeit wird nach dem Kick-off-Termin nächsten Dienstag in den AGs stattfinden, also wer sich für ein Thema interessiert und sich beteiligen will, ist herzlich willkommen dies zu tun!

Nochmal zur Erinnerung alle Daten: Dienstag, 05.02.2013, 16-18 h (s.t.) im SFG 0150

In dem Sinne, wir sehen uns nächsten Dienstag!

i. A. Lukas M.

Saturday, January 26, 2013


„Komplexes Entscheiden“ mittendrin im digitalen Zeitalter

Am 23. und 24.01.2013 fand im Rathhaus der Stadt Bremen die Veranstaltung „In medias res“ statt.
Der lateinische Ausdruck wird als „Mittendrin“ übersetzt. Mittendrin im digitalen Zeitalter ist eine alle zwei Jahre wiederholende Tagung zum Thema e-Government. E-Government bedeutet das Zusammenspiel von Bürger/-in und Staat/Verwaltung im digitalen Zeitalter. Als Staatsbürger/-in begegnen wir diesem Thema regelmäßig, ohne es oftmals zu merken. Das Gebiet eröffnet neue Perspektiven für Komplexe Entscheider und kann als ein spannendes Thema für die Hausarbeit oder Abschlussarbeit sein.
Seit ca. 2000 wird e-government in der öffentlichen Verwaltung diskutiert und bearbeitet.
Uns Bürgern/-innen wird dieser Prozess zunehmend bewusster. Besonders in den Situationen wenn wir z. B. eine Bestätigungsmail über die Abholung des Reisepasses erhalten. So manche neue und für den Bürger interessante Lösung wurde in diesem Zusammenhang entwickelt. Bedingt durch das stetige Voranschreiten der technischen Entwicklung ist hier selten eine Atempause möglich, vor allem wenn Verwaltungen aktiv mitgestalten und auf dem neuesten Stand sein wollen.
Bei besagter Tagung ging es nun um aktuelle Themen des e-Government, sei es die Behördennummer 115, das „Zukunftsthema“ Big Data, effizientere Prozessgestaltung durch
e-Government und natürlich auch um das wohlbekannte Thema Facebook und Datenschutz.
Davon profitieren wir zum einen als Bürger/-innen. Zum anderen, bezogen auf unseren Studiengang, ergeben sich zusätzlich andere Möglichkeiten: Dieser Bereich, ob öffentliche Verwaltung oder privater Dienstleister, wächst und bietet uns die Möglichkeit hier praktische Erfahrungen zu sammeln und ggf. später zu arbeiten. Ob dies tatsächlich auch klappt, steht natürlich auf einem anderen Blatt. An dieser Stelle sei noch mal erwähnt warum e-Government zum inhaltlichen Katalog des Studiengangs wunderbar passt. Komplexe Entscheider beschäftigen sich mit Situationen, vor welchen mehrere Akteure mit unterschiedlichsten Interessen aufeinander treffen und neuartige Lösungen für die bestehenden Herausforderungen in der Verwaltung anstreben. Der technologische Wandel trägt einen großen Anteil zur Entwicklung bei und schafft gleichzeitig Probleme: Wie steht es mit dem Datenschutz im Internet? Wo ist die Verwaltung im Hintertreffen und muss aufholen? Gibt es arbeitsrechtliche Bedenken?
Manchem von uns ist das Profil vom Studiengang nicht eindeutig genug, aber so sind wir gefordert zu sehen, wo genau das Profil passt und, viel wichtiger, wo wir hin wollen.
Der Bereich E-Government in der öffentlichen Verwaltung entwickelt sich zunehmend und bietet spannende Perspektiven für Komplexe Entscheider.
Für weitere Informationen könnt ihr die Folien von den Vorträgen auf der Homepage der Senatorin für Finanzen unter http://www.finanzen.bremen.de/info/inmediasres ansehen.
(Lukas M. und Alisa A.)

Wednesday, January 23, 2013

Ergebnis der stattgefundenen Neuwahlen

Am 22. Januar 2013 trafen sich die Studierenden aller Semester des Studiengangs Komplexes Entscheiden zu einer Vollversammlung im GW2. Wichtigster Tagesordnungspunkt war die Wahl der StugA-Vertreter. Da die bisherigen StugA-Vertreter durch bevorstehende Auslandsaufenthalte und andere zeitliche Engpässe nicht mehr für ein weiteres Jahr zur Verfügung stehen, mussten fast alle Posten neu besetzt werden. Jeweils ohne Gegenstimmte gewählt wurden dabei: Alisa Aronis und Alexander Fleischmann als neue Sprecher, Stephanie Lamping und Jan Striemer als Vertreter im GBA sowie Kai Westermann als stellvertretender Finanzer, der das Amt führen wird, bis der bereits im letzten Jahr amtierende Finanzer Sebastian Neumann von seinem Auslandssemester zurück ist. Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Einberufung eines Treffens zur Vorbereitung der am 05.02. stattfindenden Diskussion mit der Studiengangsleitung zur Errichtung einer Arbeitsgruppe um den Studiengang zu evaluieren und zu optimieren. Um diese Sitzung erfolgreich moderieren zu können, treffen sich alle interessierten Studierenden am kommenden Montag um 18 Uhr im GW2 Raum B2860 um einen Ablaufplan zu erarbeiten.

Tuesday, December 18, 2012



Komplexe Kohlfahrt am 11.12.12
Am Dienstag fand bei strahlendem Sonnenschein und  eiskalten Temperaturen die zweite Komplexe Kohlfahrt statt. 
Nach der alten norddeutschen Tradition traf man sich mit Bollerwagen, Bier und Kurzen. 

Danach wurden im Schüttinger schmackhafter Grünkohl und weitere Leckereien serviert. Besonders gespannt waren die vielen Teilnehmer, für die es die erste Kohltour war.
Los ging’s um 15 Uhr an der Weserwehr in Bremen-Hastedt. Circa 30 Studenten aus allen Jahrgängen des Masterstudiengangs Komplexes Entscheiden trafen sich, um gemeinsam die sechs Kilometer an der Weser und dem Osterdeich entlang zu schlendern. Die Tour wurde von Musik, Spielen und guter Laune aller Beteiligten begleitet. 
Für den kleinen Hunger war auch gesorgt.
Auf halber Strecke kehrte man zum Aufwärmen und Glühweintrinken in das „Ambiente“ auf Höhe des Sielwalls ein. Nach der kurzen Pause ging es dann weiter in die Innenstadt und im Schüttinger angekommen, war für die Entscheider schon reserviert. 

Der Grünkohl und andere leckere Speisen wurden mit stundentenfreundlichen Kaltgetränken gereicht und dankend von den hungrigen Studenten entgegen genommen. Mit vollem Bauch und geschafft von dem Fußmarsch wurde dann noch das ein oder andere Bierchen getrunken.
      



Hier noch einmal vielen Dank an Alex für die tolle Vorbereitung und Organisation!             




    Bis zur nächsten Kohlfahrt... ;-)



Friday, November 30, 2012

Schönes, interessantes Video über Hochschulpolitik

Auf Spiegel Online gibt es grad ein schön gemachtes Video über Hochschulpolitik und die Möglichkeiten von Studierenden sich einzubringen. Nicht jeder Begriff entspricht denen der Uni Bremen bzw. wie bei uns im Master, so heißt z. B. die Fachschaft hier bekanntlich StugA und der GbA ersetzt unter anderem die Studienkommission. Letztlich ein schönes Video mit ehrlichen Kommentaren des Autors. Man kann darüber streiten, wie hoch der studentische Einfluss in Gremien wie dem (akademischen) Senat u. ä. hoch gestaffelten Gremien ist, aber das ist eine andere Frage.

Saturday, November 24, 2012

Nächste StugA-Sitzung 27.11.2012

Am nächsten Dienstag, 27.11.2012, findet die nächste StugA-Sitzung statt und zwar wie immer im GW2 B2400/10, auch als Stugenraum FB 8 bekannt. Los geht's um 18 Uhr und unter anderem wird über die Sitzung des GbA vom 20.11.2012 gesprochen werden. Die Sitzung diese Woche musste wegen dem GbA ausnahmsweise ausfallen.

Wednesday, October 10, 2012

Brüsselfahrt-Bericht

Vom 18. bis 22. Juni 2012 waren wir Studierende des Masterprogramms „Komplexes Entscheiden“ zusammen mit Sandra Kohl und Professor André Heinemann in Brüssel. Wir haben bei dieser Exkursion bei Besuchen europäischer Institutionen, Nichtregierungsorganisationen, aber auch bei Lobbyisten einen Einblick bekommen, wie Entscheidungen auf dem europäischen Parkett entstehen, beeinflusst werden (können) und wie die Institutionen zusammenarbeiten.
Kurz nach unserer Anreise am Montag haben wir das Brüsseler Büro der Freien Hansestadt Bremen besucht. Hier erfuhren wir unter anderem etwas über den Ausschuss der Regionen (AdR), in dem Bremen Mitglied ist. Dieser Ausschuss ist insofern sehr interessant, da seine Entscheidungen Signalwirkung hätten, obwohl der AdR nur formal berät. Der Grund liege darin, dass die Vertreter im AdR bei sich zu Hause starken Einfluss hätten.

In den folgenden eineinhalb Tagen waren nacheinander Parlament, Kommission und Rat der Europäischen Union unser Ziel. Man berichtete uns hier, wie auch sonst, von der schnellen Arbeitsweise in Brüssel. Im Parlament werde außerdem sehr sachbezogen und weniger parteitaktisch gearbeitet. Statt Kontroversen, die sich an Parteilinien orientieren, gebe es in der EU solche zwischen nationalem und europäischem Interesse. So komme es, dass Europäisches Parlament und Kommission sich meist auf derselben Seite in einem Interessengegensatz mit dem Rat befänden (obwohl die Kommission im Vergleich zum Parlament noch ein Übergewicht an Befugnissen besäße). Diese Frontstellung bestätigten uns beide Institutionen. Auch beim Rat wurde uns vom Einfluss nationaler Interessen berichtet, so dass auch solche Rechtssetzungsakte politisch beeinflusst würden, die eigentlich rein fachlicher Natur seien. Im Rahmen unseres Besuchs bei der Kommission konnten wir uns gleichfalls über Praktikums- und Karrieremöglichkeiten informieren.

Am Mittwochnachmittag hörten wir einen Vortrag von Finance Watch (FW), einer Nichtregierungsorganisation, die gegründet wurde nach einem Aufruf von EU-Parlamentariern zur Schaffung eines Gegengewichts zur Finanzindustrie. Finance Watch wirbt für „die eigentliche Idee der Märkte“ (FW): ein Investieren, bei dem die Kaufentscheidung auf der eigenen Bewertung des jeweiligen Investors beruht (was zum Beispiel beim Hochfrequenzhandel nicht der Fall ist, der sich winzige Verzögerungen in der Reaktion auf Preisänderungen zu Nutze macht). Interessant war, eine Aussage aus einem Seminar des zweiten Semesters bestätigt zu bekommen: Trotz des Verhältnisses von 700 Lobbyisten auf Industrieseite und zehn bei Finance Watch, würden die 700 Industrielobbyisten quasi als eine Stimme wahrgenommen. Ihr Einfluss steigt somit nicht proportional zu ihrer Zahl. Entscheidender als personelle und finanzielle Ressourcen sei das Kennen der richtigen Ansprechpartner. Im Anschluss an diesen Termin brachte uns Albrecht Sanders im Rahmen einer Stadtführung Brüssel und die Brüsseler nahe.

Am Donnerstag machten wir zunächst Station bei der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland. Auch hier trat uns wieder das schnelle Arbeitstempo entgegen. Die dort beschäftigten Referenten handeln auf Weisung aus Berlin. So eine Weisung könne schon einmal erst kurz vor der Sitzung eintreffen, für die sie gilt. Im Idealfall bekämen die Referenten den Weisungsentwurf vorher zu sehen und könnten ihn kommentieren. Er würde dann in Berlin innerhalb einer Woche mit den beteiligten Ressorts abgestimmt und so zur endgültigen Weisung. Weil die Referenten für drei bis fünf Ausschüsse verantwortlich sind, haben sie ein erhebliches Arbeitspensum. Weiter ging es mit der Stiftung Wissenschaft und Politik – einer Mischung aus Denkfabrik und Forschungsinstitut, die uns über ihre Arbeit berichtete. Der letzte Besuch des Tages galt der Deutschen Welle (DW). Diese lasse sich bei der Entscheidung, was gesendet werden soll, von drei Gedanken leiten: die Welt aus der Perspektive Berlins zeigen, ein möglichst umfassendes Bild vermitteln und anderes machen als andere. Die konkrete Programmentscheidung werde dann mit dem Chef vom Dienst abgesprochen oder verhandelt. Vor dem Hintergrund des Brüsseler Arbeitstempos war die Einschätzung interessant, dass man dort als Korrespondent „komplett overnewsed and underinformed“ (DW) sei, also viele Themen oberflächlich kenne, aber nur wenige tiefer.

Am Freitag stand der Besuch beim Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) auf dem Plan, einer Interessenorganisation vor allem von Stadtwerken. Hier berichtete man uns, dass die Finanzmarktrichtlinie MiFID 2 in der derzeit geplanten Version auch VKU-Mitglieder treffe. Das liege an der besonderen deutschen Struktur der Energieversorgung. Man betreibe hier nämlich untereinander Energiehandel in Form von Futures, die als Finanzmarktprodukte unter die Richtlinie fallen. Somit ist in Brüssel auch bei solchen Rechtssetzungsakten Aufmerksamkeit angebracht, die für das eigene Geschäftsfeld auf den ersten Blick irrelevant erscheinen.

Im Gedächtnis bleiben wird uns sicherlich die schnelle und präzise Arbeitsweise in Brüssel, die immer wieder angeklungen ist. Darüber hinaus wurde Seminarwissen bestätigt: Wichtiger als die finanzielle und personelle Ressourcenausstattung ist die Fähigkeit, die richtigen Ansprechpartner zu kennen und anzusprechen. Insgesamt konnten wir mit dieser Reise unser Verständnis des Handelns und Entscheidens unterschiedlicher Akteure, auch in den Zusammenhängen, auf EU-Ebene erweitern und dies mit den Erfahrungen der Termine bei Bremer Akteuren und der Exkursion nach Berlin verbinden.