Das Wichtigste über den Studiengang M.A. "Komplexes Entscheiden" auf einem Blick.
Friday, November 30, 2012
Schönes, interessantes Video über Hochschulpolitik
Auf Spiegel Online gibt es grad ein schön gemachtes Video über Hochschulpolitik und die Möglichkeiten von Studierenden sich einzubringen. Nicht jeder Begriff entspricht denen der Uni Bremen bzw. wie bei uns im Master, so heißt z. B. die Fachschaft hier bekanntlich StugA und der GbA ersetzt unter anderem die Studienkommission. Letztlich ein schönes Video mit ehrlichen Kommentaren des Autors. Man kann darüber streiten, wie hoch der studentische Einfluss in Gremien wie dem (akademischen) Senat u. ä. hoch gestaffelten Gremien ist, aber das ist eine andere Frage.
Saturday, November 24, 2012
Nächste StugA-Sitzung 27.11.2012
Am nächsten Dienstag, 27.11.2012, findet die nächste StugA-Sitzung statt und zwar wie immer im GW2 B2400/10, auch als Stugenraum FB 8 bekannt. Los geht's um 18 Uhr und unter anderem wird über die Sitzung des GbA vom 20.11.2012 gesprochen werden.
Die Sitzung diese Woche musste wegen dem GbA ausnahmsweise ausfallen.
Wednesday, October 10, 2012
Brüsselfahrt-Bericht
Vom 18. bis 22. Juni 2012 waren wir Studierende des Masterprogramms „Komplexes Entscheiden“ zusammen mit Sandra Kohl und Professor André Heinemann in Brüssel. Wir haben bei dieser Exkursion bei Besuchen europäischer Institutionen, Nichtregierungsorganisationen, aber auch bei Lobbyisten einen Einblick bekommen, wie Entscheidungen auf dem europäischen Parkett entstehen, beeinflusst werden (können) und wie die Institutionen zusammenarbeiten.
Kurz nach unserer Anreise am Montag haben wir das Brüsseler Büro der Freien Hansestadt Bremen besucht. Hier erfuhren wir unter anderem etwas über den Ausschuss der Regionen (AdR), in dem Bremen Mitglied ist. Dieser Ausschuss ist insofern sehr interessant, da seine Entscheidungen Signalwirkung hätten, obwohl der AdR nur formal berät. Der Grund liege darin, dass die Vertreter im AdR bei sich zu Hause starken Einfluss hätten.
In den folgenden eineinhalb Tagen waren nacheinander Parlament, Kommission und Rat der Europäischen Union unser Ziel. Man berichtete uns hier, wie auch sonst, von der schnellen Arbeitsweise in Brüssel. Im Parlament werde außerdem sehr sachbezogen und weniger parteitaktisch gearbeitet. Statt Kontroversen, die sich an Parteilinien orientieren, gebe es in der EU solche zwischen nationalem und europäischem Interesse. So komme es, dass Europäisches Parlament und Kommission sich meist auf derselben Seite in einem Interessengegensatz mit dem Rat befänden (obwohl die Kommission im Vergleich zum Parlament noch ein Übergewicht an Befugnissen besäße). Diese Frontstellung bestätigten uns beide Institutionen. Auch beim Rat wurde uns vom Einfluss nationaler Interessen berichtet, so dass auch solche Rechtssetzungsakte politisch beeinflusst würden, die eigentlich rein fachlicher Natur seien. Im Rahmen unseres Besuchs bei der Kommission konnten wir uns gleichfalls über Praktikums- und Karrieremöglichkeiten informieren.
Am Mittwochnachmittag hörten wir einen Vortrag von Finance Watch (FW), einer Nichtregierungsorganisation, die gegründet wurde nach einem Aufruf von EU-Parlamentariern zur Schaffung eines Gegengewichts zur Finanzindustrie. Finance Watch wirbt für „die eigentliche Idee der Märkte“ (FW): ein Investieren, bei dem die Kaufentscheidung auf der eigenen Bewertung des jeweiligen Investors beruht (was zum Beispiel beim Hochfrequenzhandel nicht der Fall ist, der sich winzige Verzögerungen in der Reaktion auf Preisänderungen zu Nutze macht). Interessant war, eine Aussage aus einem Seminar des zweiten Semesters bestätigt zu bekommen: Trotz des Verhältnisses von 700 Lobbyisten auf Industrieseite und zehn bei Finance Watch, würden die 700 Industrielobbyisten quasi als eine Stimme wahrgenommen. Ihr Einfluss steigt somit nicht proportional zu ihrer Zahl. Entscheidender als personelle und finanzielle Ressourcen sei das Kennen der richtigen Ansprechpartner. Im Anschluss an diesen Termin brachte uns Albrecht Sanders im Rahmen einer Stadtführung Brüssel und die Brüsseler nahe.
Am Donnerstag machten wir zunächst Station bei der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland. Auch hier trat uns wieder das schnelle Arbeitstempo entgegen. Die dort beschäftigten Referenten handeln auf Weisung aus Berlin. So eine Weisung könne schon einmal erst kurz vor der Sitzung eintreffen, für die sie gilt. Im Idealfall bekämen die Referenten den Weisungsentwurf vorher zu sehen und könnten ihn kommentieren. Er würde dann in Berlin innerhalb einer Woche mit den beteiligten Ressorts abgestimmt und so zur endgültigen Weisung. Weil die Referenten für drei bis fünf Ausschüsse verantwortlich sind, haben sie ein erhebliches Arbeitspensum. Weiter ging es mit der Stiftung Wissenschaft und Politik – einer Mischung aus Denkfabrik und Forschungsinstitut, die uns über ihre Arbeit berichtete. Der letzte Besuch des Tages galt der Deutschen Welle (DW). Diese lasse sich bei der Entscheidung, was gesendet werden soll, von drei Gedanken leiten: die Welt aus der Perspektive Berlins zeigen, ein möglichst umfassendes Bild vermitteln und anderes machen als andere. Die konkrete Programmentscheidung werde dann mit dem Chef vom Dienst abgesprochen oder verhandelt. Vor dem Hintergrund des Brüsseler Arbeitstempos war die Einschätzung interessant, dass man dort als Korrespondent „komplett overnewsed and underinformed“ (DW) sei, also viele Themen oberflächlich kenne, aber nur wenige tiefer.
Am Freitag stand der Besuch beim Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) auf dem Plan, einer Interessenorganisation vor allem von Stadtwerken. Hier berichtete man uns, dass die Finanzmarktrichtlinie MiFID 2 in der derzeit geplanten Version auch VKU-Mitglieder treffe. Das liege an der besonderen deutschen Struktur der Energieversorgung. Man betreibe hier nämlich untereinander Energiehandel in Form von Futures, die als Finanzmarktprodukte unter die Richtlinie fallen. Somit ist in Brüssel auch bei solchen Rechtssetzungsakten Aufmerksamkeit angebracht, die für das eigene Geschäftsfeld auf den ersten Blick irrelevant erscheinen.
Im Gedächtnis bleiben wird uns sicherlich die schnelle und präzise Arbeitsweise in Brüssel, die immer wieder angeklungen ist. Darüber hinaus wurde Seminarwissen bestätigt: Wichtiger als die finanzielle und personelle Ressourcenausstattung ist die Fähigkeit, die richtigen Ansprechpartner zu kennen und anzusprechen. Insgesamt konnten wir mit dieser Reise unser Verständnis des Handelns und Entscheidens unterschiedlicher Akteure, auch in den Zusammenhängen, auf EU-Ebene erweitern und dies mit den Erfahrungen der Termine bei Bremer Akteuren und der Exkursion nach Berlin verbinden.
Kurz nach unserer Anreise am Montag haben wir das Brüsseler Büro der Freien Hansestadt Bremen besucht. Hier erfuhren wir unter anderem etwas über den Ausschuss der Regionen (AdR), in dem Bremen Mitglied ist. Dieser Ausschuss ist insofern sehr interessant, da seine Entscheidungen Signalwirkung hätten, obwohl der AdR nur formal berät. Der Grund liege darin, dass die Vertreter im AdR bei sich zu Hause starken Einfluss hätten.
In den folgenden eineinhalb Tagen waren nacheinander Parlament, Kommission und Rat der Europäischen Union unser Ziel. Man berichtete uns hier, wie auch sonst, von der schnellen Arbeitsweise in Brüssel. Im Parlament werde außerdem sehr sachbezogen und weniger parteitaktisch gearbeitet. Statt Kontroversen, die sich an Parteilinien orientieren, gebe es in der EU solche zwischen nationalem und europäischem Interesse. So komme es, dass Europäisches Parlament und Kommission sich meist auf derselben Seite in einem Interessengegensatz mit dem Rat befänden (obwohl die Kommission im Vergleich zum Parlament noch ein Übergewicht an Befugnissen besäße). Diese Frontstellung bestätigten uns beide Institutionen. Auch beim Rat wurde uns vom Einfluss nationaler Interessen berichtet, so dass auch solche Rechtssetzungsakte politisch beeinflusst würden, die eigentlich rein fachlicher Natur seien. Im Rahmen unseres Besuchs bei der Kommission konnten wir uns gleichfalls über Praktikums- und Karrieremöglichkeiten informieren.
Am Mittwochnachmittag hörten wir einen Vortrag von Finance Watch (FW), einer Nichtregierungsorganisation, die gegründet wurde nach einem Aufruf von EU-Parlamentariern zur Schaffung eines Gegengewichts zur Finanzindustrie. Finance Watch wirbt für „die eigentliche Idee der Märkte“ (FW): ein Investieren, bei dem die Kaufentscheidung auf der eigenen Bewertung des jeweiligen Investors beruht (was zum Beispiel beim Hochfrequenzhandel nicht der Fall ist, der sich winzige Verzögerungen in der Reaktion auf Preisänderungen zu Nutze macht). Interessant war, eine Aussage aus einem Seminar des zweiten Semesters bestätigt zu bekommen: Trotz des Verhältnisses von 700 Lobbyisten auf Industrieseite und zehn bei Finance Watch, würden die 700 Industrielobbyisten quasi als eine Stimme wahrgenommen. Ihr Einfluss steigt somit nicht proportional zu ihrer Zahl. Entscheidender als personelle und finanzielle Ressourcen sei das Kennen der richtigen Ansprechpartner. Im Anschluss an diesen Termin brachte uns Albrecht Sanders im Rahmen einer Stadtführung Brüssel und die Brüsseler nahe.
Am Donnerstag machten wir zunächst Station bei der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland. Auch hier trat uns wieder das schnelle Arbeitstempo entgegen. Die dort beschäftigten Referenten handeln auf Weisung aus Berlin. So eine Weisung könne schon einmal erst kurz vor der Sitzung eintreffen, für die sie gilt. Im Idealfall bekämen die Referenten den Weisungsentwurf vorher zu sehen und könnten ihn kommentieren. Er würde dann in Berlin innerhalb einer Woche mit den beteiligten Ressorts abgestimmt und so zur endgültigen Weisung. Weil die Referenten für drei bis fünf Ausschüsse verantwortlich sind, haben sie ein erhebliches Arbeitspensum. Weiter ging es mit der Stiftung Wissenschaft und Politik – einer Mischung aus Denkfabrik und Forschungsinstitut, die uns über ihre Arbeit berichtete. Der letzte Besuch des Tages galt der Deutschen Welle (DW). Diese lasse sich bei der Entscheidung, was gesendet werden soll, von drei Gedanken leiten: die Welt aus der Perspektive Berlins zeigen, ein möglichst umfassendes Bild vermitteln und anderes machen als andere. Die konkrete Programmentscheidung werde dann mit dem Chef vom Dienst abgesprochen oder verhandelt. Vor dem Hintergrund des Brüsseler Arbeitstempos war die Einschätzung interessant, dass man dort als Korrespondent „komplett overnewsed and underinformed“ (DW) sei, also viele Themen oberflächlich kenne, aber nur wenige tiefer.
Am Freitag stand der Besuch beim Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) auf dem Plan, einer Interessenorganisation vor allem von Stadtwerken. Hier berichtete man uns, dass die Finanzmarktrichtlinie MiFID 2 in der derzeit geplanten Version auch VKU-Mitglieder treffe. Das liege an der besonderen deutschen Struktur der Energieversorgung. Man betreibe hier nämlich untereinander Energiehandel in Form von Futures, die als Finanzmarktprodukte unter die Richtlinie fallen. Somit ist in Brüssel auch bei solchen Rechtssetzungsakten Aufmerksamkeit angebracht, die für das eigene Geschäftsfeld auf den ersten Blick irrelevant erscheinen.
Im Gedächtnis bleiben wird uns sicherlich die schnelle und präzise Arbeitsweise in Brüssel, die immer wieder angeklungen ist. Darüber hinaus wurde Seminarwissen bestätigt: Wichtiger als die finanzielle und personelle Ressourcenausstattung ist die Fähigkeit, die richtigen Ansprechpartner zu kennen und anzusprechen. Insgesamt konnten wir mit dieser Reise unser Verständnis des Handelns und Entscheidens unterschiedlicher Akteure, auch in den Zusammenhängen, auf EU-Ebene erweitern und dies mit den Erfahrungen der Termine bei Bremer Akteuren und der Exkursion nach Berlin verbinden.
Wednesday, September 26, 2012
O- Woche
Liebe Ersties,
das Programm der O-Woche steht.... :)
Insbesondere für die "Nicht-Ökonomen" ist dieser Termin wärmstens zu empfehlen!
Am Montag findet im Anschluss ein gemeinsames Mensaessen statt.
Montag - 08.10.2012, 8:30 Uhr - 12:30 Uhr
Raum: Wing 0.03
Raum: Treffpunkt: Sparkasse Sielwall / Ostertorsteinweg
Hierzu ist unbedingt bis zum 10.10.12, 13.00 h eine Anmeldung unter:
komplexesentscheiden@googlemail.com erforderlich.
Mittwoch - 10.10.2012, 20:00 Uhr
Raum: wird nach Anmeldung bekannt gegeben
Der StugA Komplexes Entscheiden freut sich auf Ihr/Euer Kommen!
Donnerstag - 11.10.2012, 19:00 Uhr
Raum: Kafé Lagerhaus
Im Anschluss an diese Veranstaltung sind eine Campusführung und ein offenes Treffen der Studierenden geplant.
Freitag - 12.10.2012, 11:00 Uhr - 13:00 Uhr
Raum: SFG 1040
Kosten 10,50 Euro pro Person / Dauer 2 h
Ort: Besucherzentrum Beck´s Brauerei, Am Deich 18/19
Anmeldung über komplexexentscheiden@googlemail.com bis zum 10.10.12, 24 h
Freitag - 12.10.2012, 16:30 Uhr - 18:30 Uhr
Raum: wird nach Anmeldung bekannt gegeben
das Programm der O-Woche steht.... :)
Orientierungswoche an der Universität Bremen
Komplexes Entscheiden (Professional Public Decision Making)
Bei rot umrandeten Veranstaltungen wurden Änderungen (z.B. Ort, Zeit) vorgenommen. Vergleichen Sie bitte die Angaben in Ihren Unterlagen mit denen hier im Internet.Einführungskurs in die Ökonomie (Master)
Dieser Einführungskurs wird in zwei Blockveranstaltungen á 4 Zeitstunden angeboten. Die Termine sind der 8.10.12 in der Wilhemherbststr. 12, Gebäude Wing Raum 0.03 und der 10.10.12 in der Grazer Str. 2a, Gebäude HS Raum 0100 jeweils von 8:30 bis 12:30 h statt.Insbesondere für die "Nicht-Ökonomen" ist dieser Termin wärmstens zu empfehlen!
Am Montag findet im Anschluss ein gemeinsames Mensaessen statt.
Montag - 08.10.2012, 8:30 Uhr - 12:30 Uhr
Raum: Wing 0.03
Kneipentour im Viertel (Master)
Montag - 08.10.2012, 19:00 UhrRaum: Treffpunkt: Sparkasse Sielwall / Ostertorsteinweg
"WG-Hopping" (Master)
Von WG zu WG von KE´lernHierzu ist unbedingt bis zum 10.10.12, 13.00 h eine Anmeldung unter:
komplexesentscheiden@googlemail.com erforderlich.
Mittwoch - 10.10.2012, 20:00 Uhr
Raum: wird nach Anmeldung bekannt gegeben
Treffen mit den "alten" und "neuen" Studierenden des Masterprogramms und einigen Dozenten (Master)
Das Treffen findet im Lagerhaus / Kafé Lagerhaus in der Schildstr. 12-19 ab 19:00 Uhr statt.Der StugA Komplexes Entscheiden freut sich auf Ihr/Euer Kommen!
Donnerstag - 11.10.2012, 19:00 Uhr
Raum: Kafé Lagerhaus
Studienauftakt des Masterprogamms Komplexes Entscheiden (Master)
Vorstellung des Studienprogramms unter Beteiligung der ProfessorInnen.Im Anschluss an diese Veranstaltung sind eine Campusführung und ein offenes Treffen der Studierenden geplant.
Freitag - 12.10.2012, 11:00 Uhr - 13:00 Uhr
Raum: SFG 1040
"Becks - Fühurng mit und von 2 KElern" (Master)
Die Becks -Führung beginnt um 16:30 h.Kosten 10,50 Euro pro Person / Dauer 2 h
Ort: Besucherzentrum Beck´s Brauerei, Am Deich 18/19
Anmeldung über komplexexentscheiden@googlemail.com bis zum 10.10.12, 24 h
Freitag - 12.10.2012, 16:30 Uhr - 18:30 Uhr
Raum: wird nach Anmeldung bekannt gegeben
Tuesday, September 18, 2012
Vortrag von Rudolf Hickel zur Eurokrise
Rudolf Hickel ging zunächst auf die Entstehungsgeschichte des Euro
ein und beleuchtete vor allem die Konstruktionsfehler des Vertrages
von Maastricht. Er beschrieb zudem dessen
heutige Folgen für die politischen Akteurinnen. Es folgte
ein Plädoyer für eine gemeinsame europäische Wirtschaftspolitik;
ein Schritt, der 1992 bei der Gründung der Währungsunion nicht
erfolgt war. Am Ende seines Vortrages ging Herr Hickel noch auf die
bisherigen Instrumente, die Rettungspakete der Eurokrise – EFSF und
ESM – sowie das Wachstumspaket ein. Er merkte hier kritisch das
bisherige Fehlen von Eurobonds an, deren Umsetzung doch recht
wahrscheinlich sei.
In der Diskussion erfolgte eine vertiefende Behandlung des Themas,
mit politischen sowie wirtschaftlichen Detailfragen. Herr Hickel
plädierte bei den Rettungspaketen für eine stärkere Einbindung des
Europäischen Parlaments, dieses hätte gute Positionen in diesem
Rahmen entwickelt. Am Ende der Diskussion wurde über einen neuen
politischen Akteur geredet, die Piratenpartei. Hickel sah sie als
wichtigen aktuellen Akteur, die das politische System aufrütteln. Er
machte jedoch die Einschränkung, dass sie auf Dauer, bedingt durch
ihre teilweise noch fehlenden Inhalte und den langsamen
Meinungsbildungsprozess, keine
Entwicklung wie beispielsweise die Grünen haben werden.
Insgesamt eine gelungene, lebendige Veranstaltung in einem schönen
Rahmen. Das Café Kultur als Veranstaltungsraum schaffte zusätzlich
eine angenehme Atmosphäre.
Prof. Dr. Hickel und Prof. Dr. Heinemann zusammen mit dem StugA MAKE
Wednesday, June 13, 2012
StugA- Treffen
StugA- Treffen ist alle 2 Wochen montags (in den ungeraden Wochen) ab 18 Uhr im FB 08- Stugenraum (GW2, B 2400).
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